Sich finden

Was willst du

Wenn Dir nicht klar ist, was Du willst, dann ist Dein Geist voller „Sollte“. Auf diese Art und Weise wirst Du mehr Hürden zu überwinden haben, um das zu bekommen, was Du willst. Auch wenn Du eine Arbeit hast, die Du liebst oder Dir gefällt, kann da immer dieses nörgelnde Gefühl sein, dass Du nicht das tust, was Du tun solltest, basierend auf Familie, Kultur, Gemeinschaft, Gesellschaft, Gleichgestellten und Lehrern.

Wenn Du Dir die Zeit nimmst, um zu klären, was Du willst, wirst Du wahrscheinlich klar darum bitten und es bekommen. Letztendlich ist die einzige Sache, die Du tun „solltest“, diejenige, die Dir die größte Menge an Leidenschaft gibt! Erkenne, dass, um glücklich zu sein, Du das Leben leben musst, das Du wirklich leben willst. Es ist Dein Leben und Du bist der/die Einzige, der/die wirklich bestimmen kann, was richtig für Dich ist.

Es liegt keine Tragödie darin, nach seinen Träumen zu streben; die Tragödie liegt darin, auf sein Leben zurückzuschauen und zu sagen „Ich wünschte, ich hätte...“. Georgia Anne Geyer sagte, "Folge dem, was Du liebst. Lass Dich nicht herab zu fragen, was "sie" da draußen suchen. Frage danach, was Du in Dir hast. Folge nicht Deinen Interessen, die sich verändern, sondern dem, was Du bist und was Du liebst..."

Wert

Erkenne, dass Du, und nur Du allein verantwortlich bist für Deinen eigenen Wert. Nichts, was jemand tut, sagt oder denkt, wird Deinen Wert als menschliches Wesen verändern. Nur Du hast die Macht, dies zu tun. Es ist für jedermann unmöglich, Dich zurückzuweisen, es sei denn, Du lässt es zu, weil eine Rückweisung nur in Deinem eigenen Geist stattfindet.

Glaube an das, was Du tust. Das macht Zurückweisungen zum Problem des anderen, nicht zu Deinem.

Quelle: www.erzengel-michael-botschaften.de

Authentisch sein!

Wenn sich immer mehr Menschen wünschen, sich selbst, ihr wahres Ich, das Wesentliche in sich zu finden, so bedeutet das, sie erkennen, dass sie nicht wirklich glücklich sind. Sie suchen nach mehr Erfüllung und Selbstverwirklichung in ihrem Leben; versuchen in Harmonie mit ihrem Wesen zu kommen.

Nach sich selbst zu suchen bedeutet, wirklich auf sich selbst zu achten, sich selbst zu beachten, sich erfahren zu wollen und damit auch zu akzeptieren, dass jeder Mensch seine ureigene Individualität und Struktur in sich trägt.

Wenn ich mich finden will, setzt das voraus, dass ich die Existenz meiner Eigenheiten, meiner speziellen Neigungen, Vorlieben, Eigenschaften, meiner individuellen Wünsche Bedürfnisse, Träume, Stärken, Schwächen und Ängste bewusst akzeptiere und als reale Gegebenheit meiner physischen Existenz anerkenne.

Damit wird klar und es ist nur natürlich, dass ich „anders bin“ und ich gestatte mir auch, es zu sein. Mit dieser Erkenntnis und Akzeptanz verändert sich etwas Wesentliches in mir: ich kann keinen Sinn mehr darin sehen, mich anzupassen, nicht auffallen zu wollen oder mich ständig darum zu bemühen, die Erwartungen anderer zu erfüllen und entsprechend zu funktionieren.

Authentisch sein, das ist zunächst ein abenteuerlicher Pfad – keine Schnellstraße. Es ist ein Prozess, ein Wagnis welches mit einschließt, von anderen Menschen nicht verstanden zu werden und gegebenenfalls auch ganz bewusst gegen den Strom der kollektiven Konzepte zu schwimmen. Es bedeutet „aus der Rolle zu fallen“ oder besser, die Rollen bewusst aufzugeben um sich selbst zu leben.

Und ist der Lohn die Mühe wert?
Oh ja, denn es wischt Abhängigkeiten vom Tisch, führt in die Selbstbewusstheit, in die eigene Kraft und Klarheit und damit in die Freiheit.

Freiheit in dem Sinne, der sein zu können, der ich wirklich bin. Denn schließlich ist jeder einzelne Mensch in dieses Leben gekommen um sein Spiel zu spielen, sein Leben zu leben, denn wir alle haben im Jetzt und Hier nur dieses eine Leben.

Wenn ich hingegen angepasst lebe, meine Persönlichkeit unterdrücke, meine Identität leugne, mein Tun und Sein darauf ausrichte, von anderen anerkannt und geliebt zu werden, mag dies vordergründig und im Konsens unseres gesellschaftlichen Verständnisses befriedigend sein; aber was bleibt dann von mir übrig – wo bin dann ICH ?

Wenn ich mich nicht lebe, die Fremdbestimmung akzeptiere, konturlos und angepasst nach kollektiven Wertmaßstäben funktioniere, was soll ich dann hier? Dann verschlafe ich mein Leben in einem kollektiven Traum! Ich vergebe damit jede Chance auf eine persönliche Entwicklung und kann meine eigentliche Bestimmung – diese heilige Aufgabe und Gelegenheit – eine einmalige Ausdrucksform dieses Göttlichen Spiels zu sein, nicht erfüllen.

Mir selbst zu begegnen, achtsam und respektvoll, das ist ein kreativer, heiliger Tanz.

Um jedoch den Raum zur Ganzwerdung, zur Heilung und zu meinem Seelenfrieden betreten zu können, sind zuerst die ungeliebten, abgelehnten, verdrängten Aspekte aus den tiefen der Unbewusstheit zu befreien. Sie wollen ans Licht der Bewusstheit gebracht, wollen gewürdigt und mit offenem Herzen angenommen und nach Hause geholt werden.

Und als besonderes Geschenk, welches aus dieser Entwicklung resultiert, enthüllt sich mir vielleicht irgendwann die grandiose Erkenntnis, dass dies auf jeden Menschen zutrifft; so dass ich damit aufhören kann, meine Mitmenschen und ihr Tun zu bewerten und unentwegt Erwartungen an sie zu richten.

Auch sie suchen sich, wollen herausfinden wer und was sie sind. Wollen sich selbst in Beziehungen erfahren, kennen lernen, heil werden; wollen ihr Bewusstsein ausdehnen, um herauszufinden und zu erschaffen wer sie wirklich sind.

Das kosmische Heilgesetz

"Krankheitssymptome sind Leuchtfeuer der Seele im Konflikt von Gott und Böse, im Kampf mit unerträglicher Wirklichkeit.
Krankheit ist der Schiffbruch des Körpers im Meer der Veränderung.
Fieber das Fegefeuer auf dem Weg zur Erneuerung.
Homöopathie ist Katalysator im Prozess der Evolution allen Lebens.
Der Unmündige kapituliert vor der Wucht selbst erzeugten Schicksals.
Ein Künstler sucht und findet Lösungen aus der Verstrickung.
Allein, wir alle sind Künstler."

zitiert aus dem Buch:
"Homöopathie, das kosmische Heilgesetz" von Peter Raba www.andromeda-Buch.de

Unsere Worte und Gefühle als dienender Wegweiser zur Erkenntnis

Diese Niederschrift macht uns aufmerksam auf Worte, die wir alltäglich gebrauchen.
Der Impuls zu diesen Offenbarungen begann mit der Auseinandersetzung des Wortes Verantwortung.
Die Erkenntnisse zeigen faszinierende, manchmal erstaunliche Zusammenhänge auf und ermöglichen uns die Chance, den Umgang mit den eigenen Worten neu zu überdenken.
Durch die Achtsamkeit für die Gefühle, die mit den Worten einhergehen, offenbaren sich die wahren Bedeutungen.
Zur Übersicht und zum besseren Verständnis ist jedes Wort in verschiedene Ansatzpunkte untergliedert, deren Reihenfolge immer gleich ist.

Gliederung in:
Nennung des Wortes
Das damit verbundene Gefühl Der Weg zur Erkenntnis
Die Aussage in der Schreibweise des Wortes
Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl
Auswirkung im Leben
Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang
Zusammenhänge, wenn dies zur Thematik wichtig erscheint

Folgende Worte offenbaren ihren Inhalt:

Verantwortung, Schuld, Entschuldigen, Entscheidung, Müssen, Automatisch und Begeisterung

Nennung des Wortes: „Verantwortung"

Das damit verbundene Gefühl: Last und Schwere

Der Weg zur Erkenntnis:
Das Wort „Verantwortung" bezieht sich darauf, dass jemand zur Rechenschaft gezogen wird für etwas, was (scheinbar) durch ihn verursacht wurde. Dies ist nur möglich, weil derjenige sich durch eine vorhergegangene Entscheidung dafür zuständig fühlt.
Haben Sie schon einmal gehört, dass jemand von Verantwortung sprach in Zusammenhang mit positiven Dingen?
Verantwortung im herkömmlichen Sinne macht sich also erst bemerkbar, wenn etwas Negatives geschieht.
Denn erst in diesem Moment hat man (scheinbar) etwas zu verantworten.
Verantwortung entsteht sozusagen im Vorhinein!

Die Aussage in der Schreibweise des Wortes:
Ver - Antwortung bedeutet, dass sich die Antwort ver - dreht. Das wird erst zum Zeitpunkt eines negativen Vorfalles sein. Erkennbar in der Aussage: „dafür wirst Du verantwortlich sein".

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
Die Benutzung des Wortes Verantwortung ohne einem dazu gehörigen Geschehen ist eine Verurteilung, bzw. eine Vorverurteilung für das, was sich noch nicht ereignet hat und lässt es (unbewusst) so erscheinen, als ob bereits ein belastender Faktor eingetreten wäre.
Das bewirkt die unangenehmen Gefühle von Last und Schwere!
Es ist, als ob man bereits etwas falsch gemacht hätte, was jetzt auf einem lastet.
Nur ein Beispiel: „Für die richtige Erziehung Eures Kindes seid Ihr verantwortlich."

Bei genauer Betrachtung, in welchem Zusammenhang Verantwortung zum Einsatz kommt, wird zusätzlich erkennbar, dass eine indirekte Drohung darin enthalten ist.
Zum Beispiel von vorher: „Wenn Ihr eure Kinder nicht richtig erzieht, werdet Ihr die negativen Folgen dafür zu tragen haben."

Auswirkung im Leben:
- ist, dass, wenn man derartige Aussagen annimmt, man sich unbewusst auf Negatives programmiert (durch das An -nehmen). Es ist das Zugeständnis für etwas Negatives, als ob man an - nimmt, dass etwas Dergleichen geschehen wird.
Wird für Dich wahrnehmbar, was das bewirkt?

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang:
Jeder Mensch, der eine Aufgabe übernimmt, weiß ja, dass er das tut. Zum obigen Beispiel: es ist bekannt, dass ein Kind zum glücklichen Aufwachsen Liebe, Zeit, Grenzen usw. braucht. Folglich ist es vollkommen überflüssig, von Verantwortung zu sprechen und darauf extra noch hinzuweisen.

Nennung des Wortes: „Schuld"

Das damit verbundene Gefühl: „Belastend und drückend"

Der Weg zur Erkenntnis:
Das Wort Schuld bezieht sich auf etwas, das bereits geschehen ist.
Schuld entsteht dadurch, dass man wünscht, dass man das was man jetzt weiß, schon damals gewusst hätte.
Also entsteht Schuld im Nachhinein!
Darum gibt es keine Schuld, außer jemand würde voll bewusst und vorsätzlich jemandem oder etwas Schaden zufügen.

Die Aussage in der Schreibweise des Wortes:
Schuld kann man als Eigenwort bezeichnen, da es sich nicht aus einzelnen Bedeutungen zusammensetzt.

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
Die Benutzung des Wortes Schuld steht immer mit Vorwürfen in Verbindung, etwas verabsäumt oder schlecht gemacht zu haben. Durch das Annehmen der Schuld, bzw. durch den Glauben schuldig zu sein, entstehen drückende und belastende Gefühle.

Auswirkung im Leben:

In dem Maße, wie man annimmt und selber glaubt etwas falsch gemacht zu haben (schuldig zu sein), wird man sich mehr und mehr zurückziehen, weil sich die Angst aufbaut und verstärkt, dass man wieder etwas falsch machen könnte.

Man wagt sich nicht mehr voran, zieht sich ganz in das so genannte eigene Schneckenhaus zurück.
Die Lebensfreude wird blockiert.

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralem Umgang:
Wenn verstanden wird, wie Schuld entsteht, erübrigt sich die Suche nach einem Ersatz für dieses Wort.
Es erübrigt sich von Schuld zu sprechen.
Die beste Möglichkeit, in Fällen wo etwas schief gegangen zu sein scheint, ist zu fragen: „ Was will mir das zeigen?
Das gibt ein neutrales Gefühl und lässt die vermeintliche Schuld zur Möglichkeit werden, um einen neuen Umgang mit der jeweiligen Thematik zu finden.

Zusammenhänge:
Verantwortung und Schuld sind Beurteilungen und die zwei Seiten einer Münze. Wie man das verstehen kann?

Verantwortung bezieht sich im Negativen auf die Zukunft

Schuld bezieht sich im Negativen auf die Vergangenheit

Beide Worte sind in der Verwendung austauschbar. Beispiel:
„Du bist schuld, wenn das schief geht."
„Du bist verantwortlich, wenn das schief geht."

Es fällt auf, dass das Wort „Schuld" sehr gerne durch das Wort „Verantwortung" ersetzt wird.
Keiner will Schuld haben, da ist doch die Verantwortung noch besser. Vielleicht hat man dabei ja doch noch eine Chance zu entkommen.
Doch wie oben schon klar auf - ge - deckt wurde, ist das ein Trugschluss.

In Verbindung mit den Gefühlen wird erkennbar, wie Aussagen, die gemacht werden, obwohl sie in ihrer ganzen Tragweite nicht erfasst wurden, trotzdem wirken.


Nichtwissen schützt nicht vor Strafe
Dieses Gesetz ist allgemein gültig zu verstehen.
Für mich ist dieses Gesetz beim Auffinden der wahren Bedeutungen sichtbar geworden. So wirkt das Gesetz von Ursache und Wirkung in bzw. durch unsere Worte.
Es geht also maßgeblich darum, diese Zusammenhänge in unserem täglichen Leben zu erkennen und zu verstehen.
Eine sehr große Chance ist darin enthalten, - sich seiner Worte und Gefühle bewusst zu werden.



Wenn die Bezeichnung Schuld und Verantwortung = Vergangenheit und Zukunft wegfallen, was bleibt da noch über? Die Gegenwart

Willkommen in der Gegenwart

Wenn wir mit unserem Bewusstsein in der Gegenwart verbleiben, gibt es keine Wertung (Schuld oder Verantwortung).

Denn die Gegenwart ist die Münze selber und die beiden Seiten werden überflüssig.

Die Dinge geschehen immer im Jetzt, niemals in der Zukunft, weil es die Zukunft, richtig verstanden, nicht gibt, abgesehen davon, was wir uns mit unseren Gedanken erschaffen.

Die Schuld führt zum nächsten Wort. Denn wer sich schuldig macht, der muss sich:

Nennung des Wortes „Entschuldigen"

Das damit verbundene Gefühl:
Klein und unterwürfig sein, auf allen Vieren kriechen müssen.

Der Weg zur Erkenntnis:
Ist zu einem großen Teil in den obigen Zusammenhängen schon inkludiert.
Wenn der Glaube besteht, sich gegenüber einem anderen Menschen schuldig gemacht zu haben, erfordert dies das Gefühl der Wiedergutmachung, - wenigstens in Form einer Entschuldigung.
Das Wohlgefühl des vermeintlich Schuldigen scheint davon abzuhängen, ob er von dieser Schuld, durch die die Person zu Schaden kam, wieder befreit wird.
Dadurch wird man zum Täter, der von der Gunst des Opfers abhängig ist. Wird die Entschuldigung nicht angenommen, bleibt man belastet.

Die Aussage in der Schreibweise des Wortes:
„Ent - Schuldigen" bzw. „Ver - geben"
Der Sinn vom entschuldigen wurde schon oben klargelegt. Ver - geben bedeutet, dass etwas, das gegeben wurde, (was zur vermeintlichen Schuld führte) wieder umgedreht werden bzw. zurück - gegeben werden soll.

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
Der Glaube sich ent - schuldigen zu müssen bedeutet ganz klar, dass man die Schuld angenommen hat (bzw. vielleicht bei sich gesucht und gefunden hat).
Dem entsprechend fühlt man sich gegenüber der zu Schaden gekommenen Person schlecht und ausgeliefert - wird dadurch selbst zum Opfer und muss kriechen um, vom anderen wieder freigesprochen zu werden.

Auswirkung im Leben:
Wenn man glaubt schuldig zu sein und das nur wieder durch eine Entschuldigung ändern zu können, so fühlt man sich klein und verhält sich unterwürfig.
Man hat unbewusst das Gefühl sich erniedrigen zu müssen, da es so scheint, als ob der andere im Recht ist und dadurch, psychologisch gesehen, viel größer erscheint.
Es ist eine Strafe. Man hat Buße zu tun für etwas, das man glaubt falsch gemacht zu haben.
Kommt Dir das bekannt vor? (Thema Verantwortung)

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang:
Die Voraussetzung, um diese Gedankenstruktur verändern zu können, ist - das volle Verständnis dessen, dass es keine Schuld gibt.
Kommuniziere deine Sicht der Dinge, so dass der andere die Möglichkeit hat dein Handeln zu verstehen.
Wenn das Gefühl aufkommt, dass etwas unstimmig ist, so kann man vorbeugend reagieren, indem man einfach nachfragt.
Also nicht auf Vorwürfe warten oder die schlechte Stimmung, durch Hände in den Schoß legen, missachten.
Oft zeigen sich ganz einfache Missverständnisse als Ursache. Der andere wird es Dir danken.

Nennung des Wortes: „Entscheidung"

Das damit verbundene Gefühl:
Fühlt sich unangenehm an und so, als ob es irgendetwas mit Verantwortung zu tun hätte. Es fällt schwer.

Der Weg zur Erkenntnis:
Führt in diesem Fall über die Aussage in der Schreibweise des Wortes direkt: Sofort wird klar, woraus sich das Wort nährt.
Das Wörtchen „Ent" vermittelt den Eindruck, als ob etwas auseinander genommen wird, - und eine Scheidung wird allgemein als negativ empfunden.

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
Warum fällt es den meisten Menschen so schwer, sich für oder gegen etwas zu entscheiden?
Weil gefühlt wird, dass wir unbewusst glauben, etwas trennen zu müssen.

Auswirkung im Leben:
Wenn wir etwas ent - scheiden müssen, so kommt das einem Kampf gleich, weil wir uns (unbewusst) hin und her gerissen fühlen.
Oft zögert man eine Entscheidung ganz lange hinaus, indem man sie vor sich herschiebt. Unbewusst ist man bis dahin damit belastet und vergeudet seine Energie.

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang:
Du kannst wählen, das trennt nicht. Denn wenn Du etwas für dich auswählst, wählst Du nicht zugleich etwas gegen dich aus. Oder Du kannst dir etwas aussuchen. Ein Gebiet zum Beispiel, das Dich interessiert. Eine Arbeit sollte ein Bereich sein, der Dich motiviert und herausfordert. Ein Wissensgebiet, das deine Neugierde entfacht.
Du wählst alles aus, was Du für dich möchtest, indem Du dir bewusst machst, was Du möchtest.
Sind damit verbundene Regeln (bei einer Arbeit z.B. Grenzen, Anforderungen, Bedingungen, Vorstellungen, Arbeitsbereiche, Ausgleich usw.) in Erfahrung gebracht worden, so weißt Du, worauf Du dich einlassen würdest. Wenn dies klar ist kannst Du wählen, ob Du das so willst.
Übrigens sind Regeln auch völlig neutral und unterliegen grundsätzlich keiner Wertung. Durch den Umgang mit den Regeln erschaffst Du die dazugehörigen Folgen.

Nennung des Wortes: „Müssen“

Das damit verbundene Gefühl: Druck, Stress, Zwang, Härte

Der Weg zur Erkenntnis:
Jedes Mal, wenn das Wort „müssen" verwendet wird, befindet man sich im Kampfprinzip. Denn jeglicher Druck erzeugt Gegendruck.
Fühle in diesem kurzen Beispiel den Unterschied:
„Ich muss wählen" oder „Ich will wählen" Na, wie ist es?

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
„Ich musste wählen" - das heißt, es geschah unter Druck. Genauso. „Ich werde wählen müssen". „ Ich muss arbeiten" Für Freiwilligkeit und Freude bleibt darin kein Platz.
Kannst Du in diesen kurzen Sätzen feststellen, welche Gefühle ausgelöst werden?

Auswirkung im Leben:
Aussagen bzw. Anweisungen mit dem Wort „müssen", vermitteln immer das Gefühl keine andere Wahl zu haben. Dieser Eindruck raubt jegliche Freude, Leichtigkeit und erstickt die Lust etwas freiwillig und gerne zu tun.
Man ist vollkommen eingeengt.
Sämtliche Bemühungen um einen neuen Umgang, mit welchen positiven Worten auch immer, werden „automatisch" durch das Wort „müssen" geschmälert. Du kannst dieses Wort einfach aus deinem Wortschatz entlassen.
Wenn Du es z.B. schon geschafft hast das Wort „entscheiden" gegen das Wort „wählen" auszuwechseln, so wird der Gewinn erheblich geschmälert sein, wenn Du sagst: „ich muss wählen".

Du wirst feststellen, um wie viel weicher, harmonischer und angenehmer dein Leben ohne dieses kleine Wort wird.

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang:
Wenn Du dir selbst etwas auferlegst, von dem Du glaubst es unbedingt tun zu müssen, so würde ich Dir folgende Formulierung nahe legen:
„Das .... habe ich heute noch auf jeden Fall zu tun."

Ein wirklich positiver Umgang wird nur möglich, wenn dieses Wort gänzlich durch andere Worte ersetzt wird. Du wirst feststellen, dass es oftmals gar keines Ersatzes bedarf. Denn es geht, um bei unserem kleinen Beispiel von vorher zu bleiben, einfach nur darum, das zu tun, was man tun will:
„ich wähle".
Oder: „ich werde wählen", „ich treffe jetzt (oder später) meine Wahl“.

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass es schwer fällt, sich vorstellen zu können, vor allem in Situationen die ein schnelles reagieren erfordern, diese neuen Erkenntnisse umzusetzen.
Wie bei allen neuen Dingen im Leben bedarf es, zur Umsetzung und Perfektionierung, entsprechender Übung, um es im Bewusstsein gänzlich zu integrieren und um das zu ersetzen, was schon so lange „automatisch" funktioniert.

Nennung des Wortes: „Automatisch"

Das damit verbundene Gefühl:
Leere, Emotionslosigkeit, es ist keine Anstrengung mehr nötig

Der Weg zur Erkenntnis:
Alles was automatisch abläuft ist totale Gewohnheit.
Es beinhaltet keinerlei Herausforderung und geht wie auf Knopfdruck.
Wie eine Maschine, in der kein Eigenleben vorhanden ist. Extrem ausgedrückt: eine Maschine ist tot.

Die Aussage in der Schreibweise des Wortes:
Automat - isch. Der erste Teil spricht für sich. „isch" bezieht sich immer auf den ersten Teil im Wort.
Dies wird gut erkennbar in den Beispielen: Kind - isch, närr - isch usw.

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
Alles was automatisch funktioniert bedarf keiner besonderen Aufmerksamkeit mehr, weil als klar erscheint (meist unbewusst), dass die darin enthaltene Herausforderung schon ausgeschöpft wurde. Es ist selbstverständlich geworden.
Wie bei einem Computer, der je nach Knopfdruck automatisch den betreffenden Befehl ausführt.
Hier ist Emotionslosigkeit und Leere vorhanden.

Auswirkung im Leben:
Mehr und mehr entsteht totales Abstumpfen und der Eindruck, das Leben wäre langweilig und öd.
Trägheit stellt sich ein in den betroffenen Bereichen, „man lässt sich gehen" - dies ist wortwörtlich gemeint!
Mit anderen Worten erfasst bedeutet dies, dass man ohne Bewusstsein bei der Sache ist.

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang:
Dich darin üben, bei all dem „bewusst" zu sein, was Du gerade machst und wo Du bist.
Ich bin sicher, dass Du staunen wirst über deine Entdeckungen. Beehre die Gegenwart mit deiner absoluten Aufmerksamkeit.

Der Wandel zur Aktivität wird nicht zu vermeiden sein

Sobald Du erkennst, welch große Wirkung diese Erkenntnisse bringen, wird deine Motivation für eine beschleunigte Umsetzung diesen Prozess ankurbeln und tragen.

Nennung des Wortes: „Begeisterung" (Motivation)

Das damit verbundene Gefühl:
Ist erhebend, aktivierend, anspornend und mitreißend.

Der Weg zur Erkenntnis führt auch hier über das Wort direkt: Be - Geisterung meint, dass ein starker Geist als Antrieb eine Idee beflügelt und diese damit zur Umsetzung drängt.
z.B. gilt meine Begeisterung dem Auffinden der wahren Bedeutung von Formulierungen. Es ist der darin enthaltene Geist, der die Sache belebt, der sie antreibt stützt, trägt, nährt und erhält.

Die Erkenntnis, welche bestätigt wird durch das dazugehörige Gefühl:
Wann immer ein starker Geist in einer Sache lebt wird etwas bewirkt. Ein Wort derselben Bedeutung ist An - Trieb. Wenn etwas von einem starken Geist angetrieben wird, kommt viel in Bewegung.

Was macht jemanden erfolgreich? Die Begeisterung, die ihn trägt.

Auswirkung im Leben:
Mit Schwung und Elan bei einer Sache sein. Das Gefühl von Freude und Leichtigkeit ist impulsgebend bei der Durchführung jener Sache, von der man be - geistert ist.
Zugleich ist es, als ob man sich nicht aufhalten lässt. Also ist man nicht so leicht von der begeisterten Sache abzubringen.

Möglichkeit zum positiven bzw. neutralen Umgang:
Die Einwände des Verstandes vom Tisch wischen, wenn er Dir die Begeisterung für etwas nehmen will. Die Begeisterung überspringen lassen auf andere.

Das ist mein Antrieb.
Allen Menschen diese Offenbarungen uneigennützig zur Verfügung zu stellen. Da mich die „Begeisterung" dafür voll erfasst hat, habe ich vor, die wahre Sinn - Findung der Worte in einem Buch fortzusetzen unter dem gleichen Titel -
„Unsere Worte und Gefühle als dienender Wegweiser zur Erkenntnis"

Vielleicht kann ich „Dich" durch die Erkenntnisse, die sich mir offenbarten, anregen, auch den Sinn des ein - oder anderen Wortes zu hinterfragen.
Vor allem bei Worten, die ein Gefühl von Unbehagen auslösen, ist es sicher die Mühe wert.

Vermutlich wirst Du auch feststellen, dass die Umsetzung dieser Erkenntnisse manchmal Mut erfordert, doch ich versichere Dir, dass ein wunderbares Gefühl und einiges mehr stets die Belohnung für deinen Mut sein werden.

Denn je bewusster wir werden im Umgang mit unseren Worten und dem dazugehörigen Sinn, um so mehr Raum für Klarheit, Leichtigkeit, Freude, Harmonie usw. werden die Belohnung für unser Forschen und Ergründen in unserem Leben sein.

Ich wünsche Euch allen klares Bewusst - Sein, Die richtige Begeisterung für eure Wahl, - in einem Leben ohne Schuld und Verantwortung mit einer märchenhaften Ernte von Freude, Erfolg, Freiheit, Leichtigkeit und Fülle.

Zum Wohle von Allem und dem Frieden in dieser Welt,
der bei jedem Einzelnen beginnt.


Quelle:Ramona Anna Mayer Tel. Nr. +43-768239783